Stiftung Stadtgedächtnis

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Geschichte des Hausarchivs des Bankhauses Sal. Oppenheim

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Am 28.10.2015 besuchte eine Gruppe von Freunden und Unterstützern der Stiftung Stadtgedächtnis unsere Depotbank, das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. Cie. AG & Co. KGaA, Unter Sachsenhausen 4, Köln.

 

Bankgebäude Große Budengasse: Blick vom Sitzungsaal in das Archiv, 1939

Bankgebäude Große Budengasse: Blick vom Sitzungsaal in das Archiv, 1939 © Bankhaus Sal. Oppenheim

Es empfingen uns Herr Michael Sälzer, in Vertretung von Frau Dr. Haase-Theobald, zusammen mit Frau Gabriele Teichmann, der Leiterin des dortigen Archivs. Frau Teichmann führte uns in die Geschichte des Hausarchivs ein, welches vor ca. 100 Jahren gegründet und von der Familie Oppenheim aus der Vergangenheit, aber auch fortlaufend reich bestückt worden ist. Anfänglich bestanden die Archivmitarbeiter sogar aus Angehörigen der verzweigten Familie, bis nach dem 2. Weltkrieg voll ausgebildete Archivare nicht nur die Aufsicht, sondern auch die wirkliche Leitung übernahmen.

Die Enge der Archivräume mit ihren Rollwänden hat einen Besuch unserer 20-köpfigen Gruppe von Freunden und Unterstützern der Stiftung Stadtgedächtnis nicht zugelassen. Deshalb haben wir das Archiv durch den äußerst lebendigen Vortrag von Frau Teichmann, unterstützt von einer Power-Point-Präsentation und belegten Brötchen, kennengelernt. Einbezogen wurden auch die Portraits der verschiedenen Oppenheim-Generationen. Wer das Bankgebäude kennt, weiß, dass dort viel über und aus der eigenen Geschichte gesammelt worden ist, sehr schöne farbige Schaustücke, Bilder, Pläne, Münzen, Medaillen, Banknoten und Utensilien, die im Treppenhaus und auf vielen Etagen den Besuchern in Vitrinen dargeboten werden.

Durch diese Veranstaltung konnte ein wenig von dem Flair der Bank und ihrer Familie, ihren Besitzungen und Beteiligungen und ihrer Bedeutung für die deutsche Wirtschaft und das Kölner Gemeinwesen vermittelt werden.

 

In der Großen Budengasse hatte Sal. Oppenheim von 1808 bis 1945 seinen Sitz © Bankhaus Sal. Oppenheim

In der Großen Budengasse hatte Sal. Oppenheim von 1808 bis 1945 seinen Sitz © Bankhaus Sal. Oppenheim

Bei dieser Gelegenheit wurden wir uns bewusst, dass ein früheres Bank- und Wohngebäude der Familie die Anschrift „Große Budengasse 8“ trug. Die Stiftung Stadtgedächtnis befindet sich mit ihrem Domizil im Hause „Große Budengasse 10-12“, so sind wir, wenn auch zeitlich versetzt, eigentlich Nachbarn.

 

Konrad Adenauer
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Stadtgedächtnis

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