Stiftung Stadtgedächtnis

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350 neue Plakate in der Kölner Innenstadt

  • 19. Mai 2016
  • Geschrieben von Stiftung Stadtgedächtnis - Redaktion
  • Artikel aus Die Rettung
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Hermann Meyersick (Geschäftsführer Ströer Deutsche Städte Medien GmbH) und Konrad Adenauer

Hermann Meyersick (Geschäftsführer Ströer Deutsche Städte Medien GmbH) und Konrad Adenauer

„Köln war nie Deutscher Meister“ – mit dieser provokanten Headline, die auf die Vereinsgeschichte des 1. FC Köln anspielt, macht die Stiftung Stadtgedächtnis jetzt auf ihr Anliegen aufmerksam. Hermann Meyersick, Geschäftsführer der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, klebte gemeinsam mit Konrad Adenauer das erste von insgesamt 350 Großflächen-Plakaten. Mit dieser Aktion sammelt die Stiftung derzeit Unterstützer für die Restaurierung der beim Einsturz des Kölner Stadt-Archivs beschädigten Archivalien.

Konrad Adenauer: „Die Geschichte Kölns ist ein wichtiger Eckpfeiler für die Identität unserer Stadt. Wenn diese Geschichte nicht dokumentiert ist, können wir uns nicht erinnern.“ Um die Bedeutung des Stadtgedächtnisses zu verdeutlichen, werben die Initiatoren mit den Konsequenzen eines Gedächtnis-Verlustes: Der 1. FC war niemals Deutscher Meister, Karneval und Brauchtum gäbe es nicht oder Köln wäre als Kulturstadt weniger bedeutend, weil es nie einen Nobelpreis-Träger gab.

Die zweite Staffel der Werbeaktion konnte nur durch die Unterstützung von Ströer realisiert werden. Das Unternehmen stellte 350 Plakatflächen als Sponsoring in die Kampagne ein, denn die Kampagne läuft ohne ein Werbebudget und setzt auf das Engagement der Kölner Unternehmen und Privatpersonen.

Hermann Meyersick (Geschäftsführer Ströer Deutsche Städte Medien GmbH) und Konrad Adenauer

Hermann Meyersick (Geschäftsführer Ströer Deutsche Städte Medien GmbH) und Konrad Adenauer

„Für uns als Kölner Unternehmen liegt das Engagement für die Stiftung Stadtgedächtnis denkbar nahe: Wir wollen dazu beitragen, dass möglichst viele Kölnerinnen und Kölner schon bald die Plakatkampagne mit dem Thema Stadtarchiv verbinden – und sich mit ihrer Spende für das Gedächtnis unserer Stadt einsetzen. Deshalb sind wir als Partner bei der Kampagne gerne mit an Bord und unterstützen mit dem, was wir gut können: Aufmerksamkeit erzeugen“, sagt Hermann Meyersick, Geschäftsführer Ströer Deutsche Städte Medien GmbH.

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