Stiftung Stadtgedächtnis

Stiftung Stadtgedächtnis

Finanzen

Mit Ratsbeschluss vom 10. September 2009 hat die Stadt Köln die Gründungsinitiative für die Stiftung Stadtgedächtnis übernommen und beschlossen, für die Arbeit der Stiftung 5 Millionen EUR zur Verfügung zu stellen, davon 2 Millionen ins Stiftungskapital. Ziel der am 26. Juli 2010 beurkundeten Stiftung Stadtgedächtnis ist es, ein breites Bündnis nationaler und internationaler privatwirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Organisationen als Zustifter zu gewinnen und zusätzlich einen kontinuierlichen Spendenfluss seitens der Öffentlichkeit einzuwerben.

Stifter und Stiftungskapital

Das Stiftungskapital setzt sich wie folgt zusammen:

Gründungsstifter Stadt Köln 2.000.000 €
Gründungsstifter Land NRW 1.000.000 €
Gründungsstifter Erzbistum Köln 100.000 €
Gründungsstifter Evangelische Kirche im Rheinland 20.000 €
Zustifter Bundesrepublik Deutschland 1.000.000 €
Zustifter Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln e. V. 75.000 €
Zustifter Kunsthaus Lempertz 60.000 €
Zustifter Herbert Bock 2.000 €
Zustifter Landschaftsverband Rheinland 50.000 €
Stiftungskapital 4.307.000 €

 

Das Stiftungskapital in Höhe von 4,306 Millionen EUR ist vollständig auf einem Wertpapierdepot hinterlegt.

Die Anschubfinanzierung

Die zum Zeitpunkt der Errichtung der Stiftung von der Stadt Köln eingezahlten Mittel in Höhe von 3 Millionen EUR zur Betreibung der Stiftung werden gemäß der Beschlüsse des Vorstandes und des Kuratoriums weiterhin zweckgebunden verbraucht. Die Mittel werden eingesetzt, um die laufenden Kosten der Stiftung zur Verfolgung ihrer satzungsgemäßen Zwecke zu decken. Hinzuweisen ist hierbei, dass diese einmalige Zuwendung der Stadt Köln aus Versicherungszahlungen stammt und rechtlich nicht dazu verwendet werden darf, „Zahlungen für das historische Archiv zu leisten“.

Die Spenden

Die von der Stiftung akquirierten Spendengelder fließen vollständig der satzungsgemäßen Unterstützung des Historischen Archivs der Stadt Köln zu.